Anderen Menschen zeigen, wie sie leben und arbeiten, wollten die Teilnehmer des Videoprojektes der “Stiftung Taubstummenanstalt in Hamburg”.
Dabei sollten sie aber nicht nur vor der Kamera stehen, sondern auch selber filmen.
Hochmotiviert begrüßten uns am ersten Tag die zukünftigen “Filmemacher”.
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Kamerabedienung, war nichts mehr vor ihren
Objektiven sicher. Eigene Ideen, was man filmen könnte, wurden schnell umgesetzt, und die
Gruppe überraschte uns mit großer Kreativität und tollen Aufnahmen.
Durch die direkte Verständigung in Gebärdensprache zwischen der Gruppe, den Betreuern und uns,
entstand schnell eine familiäre Atmossphäre, in der sich jeder wohl fühlte.
Das aufgenommene Material wurde von uns zu einem Film zusammengefügt, dessen Gerüst
bereits im Vorwege konzeptionell erarbeitet wurde. Ziel dabei war es, einerseits zu zeigen,
wie die Projektteilnehmer das Videofilmen erleben, wenn sie damit aus ihrem Leben erzählen
und das, was sie selber gedreht haben, zu kombinieren.
Bei der Vorführung am Ende des Projektes ernteten wir alle großen Applaus für eine einmalige und tolle Zusammenarbeit zwischen mehrfachbehinderten, gehörlosen und hörenden Menschen.